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Wer einen Hund hält, muss diesen innerhalb weniger Wochen nach Kauf beziehungsweise Geburt des Hundes oder nach einem Wohnortwechsel bei der örtlichen Finanzverwaltung anmelden. Handelt es sich bei dem Hund um eine als gefährlich eingestufte Rasse, muss dieser in einigen Bundesländern zusätzlich beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden. Nach Anmeldung des Hundes erhält die besitzhabende Person eine Hundesteuermarke. Hat der Hund das Alter von 15 Monaten erreicht, kann diese die Befreiung vom Leinenzwang beim örtlichen Ordnungsamt beantragen. Zieht die Person, die den Hund hält, mit dem Hund um, verstirbt oder entläuft der Hund beziehungsweise gibt diese den Hund an eine neue Person ab, muss auch dies der Finanzverwaltung gemeldet werden.

 

Anzeige der Haltung großer oder gefährlicher Hunde

Die Haltung von großen oder gefährlichen Hunden im Sinne des Landeshundegesetzes Nordrhein-Westfalen muss der Ordnungsbehörde angezeigt werden. Die Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer reicht als Anzeige nicht aus.

Die Nichtanzeige kann mit Geldbußen geahndet werden.

 

"Große Hunde" sind Hunde, deren Widerristhöhe höher als 40 Zentimeter ist oder deren Körpergewicht 20 Kilogramm übersteigt.

„Gefährliche Hunde“ sind Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.

 

 

Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf einer Erlaubnis nach § 4 Landeshundegesetz NRW


Rechtsgrundlagen

Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen


Weitere Informationen

Hundehaltung / An- und Abmeldung eines Hundes

Wer einen gefährlichen Hund hält oder halten will, bedarf einer Erlaubnis nach § 4 Landeshundegesetz NRW

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